Dancing in Saarbrücken

Träger des Projektes
1. Talat-Alaiyan-Stiftung
Die Talat-Alaiyan-Stiftung, 2003 von Dr. Halima Alaiyan gegründet, organisiert seit 2004 Treffen zwischen  israelischen, palästinensischen und deutschen Jugendlichen im Alter von 14-18 Jahren, jüdischen, christlichen und muslimischen Glaubens.
Die Veranstaltungen standen von Anfang an unter der Schirmherrschaft des saarländischen Ministerpräsidenten, heute Frau Kramp-Karrenbauer.
Inzwischen sind es mehr als 600 Jugendliche, die sich in Deutschland (Berlin und Saarland) in Frankreich (Verdun) und in Luxemburg ausgetauscht haben. Die meisten von ihnen stehen noch untereinander und mit der Stiftung in Verbindung.
Das Programm hat jedes Jahr folgende Schwerpunkte: Besuch in Sachsenhausen, in der Bernauerstraße in Berlin, in einer Synagoge, einer Moschee und einer Kirche. Ein Spaziergang über die deutsch-französische Grenze und ein Besuch in Verdun verdeutlichen, wie eine frühere „Erzfeindschaft“ heute aussieht. In Schengen (Luxemburg) sehen die jungen Menschen, wie Grenzen  sich verändern können.
Das Programm verhilft zum Austausch, ermöglicht Aufklärung und führt zur besseren Verständigung untereinander. Fernziel ist ein gemeinsames Leben aller Menschen in Frieden, Freiheit und Sicherheit und mit gleichen Rechten für alle.

Auch in Deutschland kann man feststellen, dass Juden, Christen und Moslem mit israelischem oder palästinensischem Hintergrund verfeindet sind, obwohl sie gemeinsam hier in Deutschland leben und sogar deutsche Staatsbürger sind.
Das ist ein unhaltbarer, trauriger Zustand, den zu verändern noch viel Aufklärungs- und Annäherungsarbeit nötig ist. Die Talat-Alaiyan-Stiftung möchte auch in Saarbrücken zwischen diesen verfeindeten Menschen Aufklärungs- und Verständigungsarbeit leisten. Auch jetzt mit den Flüchtlinge aus dem Nahen Osten muss Aufklärungsarbeiten über Juden und über die hiesige Kultur geleistet werden. 

2. Freundeskreis Givat Haviva Deutschland hat mit uns Dancing in Berlin mit organisiert und finanziel gesponsert.
Der Freundeskreis unterstützt die Weiterbildungsinstitution Givat Haviva in Israel, die sich seit vielen Jahren intensiv für die Verständigung zwischen Juden und Arabern in Israel einsetzt. Er organisiert unter anderem Jugendaustauschprojekte zwischen jüdischen, arabischen und deutschen Jugendlichen, bisher vor allem in Rheinland-Pfalz. 

Des Weiteren bietet der Freundeskreis eine Wanderausstellung „Schau mich an“ an, die die Schwierigkeiten zwischen Juden und Arabern in Israel darstellt und wie Givat Haviva diesen schwerwiegenden Konflikt bearbeitet. Die Ausstellung wendet sich besonders an Jugendliche.  Im Moment steht sie in der alten Synagoge in Essen.

 

Das Projekt – Dancing in Berlin – März 2015 in Berlin
2013 wurde der aufwühlende Film „Dancing in Jaffa“ des New Yorker Tanzstars Pierre Dulaine in Berlin aufgeführt. Pierre Dulaine war persönlich anwesend. Der Film dokumentiert ein gemeinsames Tanzprojekt mit jüdischen, christlichen und muslimischen (Palästinenser und Israelis, in Israel lebend) Kindern im Alter von 10 Jahren, die dabei einander näher kommen. Aus anfänglicher Fremdheit und Misstrauen entsteht am Ende Annäherung und Vertrauen zueinander, zwischen den Kindern und auch zwischen ihren Eltern. Kinder und ihre Eltern reden und lachen mit den neuen Freunden, gemeinsame Freude entsteht, ja, sogar Freundschaften.

Die Talat Alaiyan Stiftung hat, Pierre Dulaine eingeladen, im März 2015 ein neues Tanzprojekt in Berlin zu begleiten. Herr Dulaine hat zugesagt und im März 2015 durch geführt. Eine Gruppe von 20 Paaren jüdischer, christlicher und muslimischer Kinder im Alter von 12-14 Jahren, die 3mal die Woche in einer Tanzschule trainierten. Jüdische Schule+ Gottfried Keller Schule und Nelssen Mandele Schule machten mit und die Klassen Lehrern und Lehrerinen betreuten die Kinder. Die Abschlussfeier fand in der saarländische Landesvertretung in Berlin statt, Ministerpräsedintin des Saarlandes war und ist die Schirmherrin.
Eine 2. Gruppe bildeten die Eltern der Kinder.
Kinder und Schulen möchten das Projekt jährlich wiederholen. Es war ein grosser Erfolg für allen.

Helfen Sie mit! Machen Sie der Stadt Saarbrücken ein Geschenk, dazu beitragen zu können Vorurteile hier lebender verfeindeter Menschen abgebaut werden und sie zukünftig in gegenseitigem Respekt miteinander umgehen können.

Helfen Sie mit Schulen und Kinder zu finden auch Flüchtlingskinder, auch Schulen, Saal zum training, ein Platz ,Festsaal zum Abschlussfeier. Helfen Sie mit finanziel und Organisation, ein kleines Geschenk für unsere Stadt Saarbrücken.

Herzlichen Dank
Dr.Halima Alaiyan