Talat-Alaiyan-Stiftung

Ein Leben in Heimat, Freiheit und Würde, ohne ständige Angst
für palästinensische, israelische und deutsche Kinder und Jugendliche.

Begegnung, Aufklärung, Verständigung, Versöhnung und Freundschaft

Die Talat-Alaiyan-Stiftung wurde 2003 in Saarbrücken gegründet und ist seit 2004 als gemeinnützig anerkannt, organisiert jährlich Jugendbegegnung aus Israel, Palästina und Deutschland

Der Vorstand (Dr. med. Halima Alaiyan, Prof. Wolfgang Werner, Rechtsanwalt Bernd Koch) und viele Helfer arbeiten ehrenamtlich.

Die Stiftung hat ihren Sitz in Saarbrücken und Berlin. Sie steht unter der Schirmherrschaft der saarländischen Ministerpräsidenten, zurzeit Frau Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Die Talat-Alaiyan-Stiftung ist in ihrer Arbeit auf Sponsoren angewiesen.
Jede Spende wird für die Ziele der Stiftung genutzt. Jeder Spender kann in Einnahmen und Ausgaben Einsicht nehmen. Auch unterliegt die Stiftung der staatlichen Aufsicht des Innenministeriums, der Stiftungsbehörde und des Finanzamts.

Ziele:
Die Stiftung fördert aktiv Friedensarbeit

- durch Aufklärung, Begegnung, Verstehen

- durch Kennenlernen und persönliche Freundschaften zwischen jüdischen, muslimischen und christlichen Kindern und Jugendlichen, zwischen Mädchen und Jungen aus Israel, Palästina und Deutschland,

- durch Fördern gegenseitiger Achtung, religiöser Toleranz sowie des Respekts und des Willens zur Versöhnung.

Das Erfahren vom Alltag des Anderen, von seinen Ängsten und Hoffnungen, von seinem Träumen und Wünschen führt zum Verständnis für den Anderen.

Wir wollen tatkräftig mithelfen, den Menschen in Israel und Palästina, den Juden, Moslems und Christen gleichermaßen eine sichere Heimat zu schaffen.

Bei den jährlichen Jugendbegegnungen werden jeweils eine gleiche Anzahl von Kindern und Jugendlichen aus Israel und Palästina im Alter zwischen 12 und 18 Jahren – Mädchen und Jungen jüdischen und muslimischen Glaubens – für einige Wochen nach Deutschland eingeladen, um sich hier mit ebenfalls eingeladenen deutschen Kindern christlichen Glaubens auf friedlichem und neutralem Boden zu treffen,  ohne Angst vor Kontrollen, Unterdrückung, Krieg und Terror.
So werden Grundsteine gelegt für gegenseitiges Verständnis, für Respekt voreinander und für die Bewältigung von Konflikten.

Für die Kinder und Jugendlichen ist dies stets eine wichtige identitätsprägende Erfahrung, mit dem als Gegner oder gar Feind empfundenen Anderen von Angesicht zu Angesicht zu sprechen, mit ihm zu essen, zu spielen und Konflikte zu hinterfragen. Freundschaften über die Grenzen hinweg sind hierdurch entstanden.

Die meisten Jugendlichen, die dabei waren, stehen heute noch miteinander und auch mit der Stiftung in Verbindung.

 

Die jährlichen Veranstaltungen enthalten stets folgende Aktivitäten als feste Programmpunkte:

- Berlin Kennenlernen – eine über lange Zeit geteilte und wiedervereinigt.
Besuche von Bundestag und Bundeskanzleramt als Symbole demokratischer Strukturen (Staatlichkeit, Freiheit, ins besondere Meinungsfreiheit, Recht und Gleichheit für Alle, unabhängig von Religion oder Herkunft)
Besichtigung von Mahnmalen der Judenverfolgung (Holocaust-Denkmal, Haus der Wannseekonferenz, Bahnhof Wannsee, Jüdisches Museum)
Besuche einer Synagoge, einer Moschee und einer Kirche zum Entwickeln von Toleranz und Respekt gegenüber den verschiedenen Religionen.

- Besuch im Konzentrationslager Sachsenhausen – Hier stehen Israelis und Palästinenser Hand in Hand – Hier entwickeln die Palästinenser Verständnis für die Juden und deren Anspruch auf eine Heimat in Sicherheit –  auch Juden für Palästinenser. Hier wird ihnen allen  ihr eigenes Recht auf Heimat und Sicherheit in einem eigenen Land verstärkt bewusst – Hier gewinnen die Jugendlichen verstärkt Vertrauen zueinander, Vertrauen und Brüderlichkeit, Mut zu einem gemeinsamen Weg von Israelis und Palästinensern

- Besuch von Verdun – die Gräber als Resultat von Völkerhass und Krieg zwischen Deutschland und Frankreich – ein Spaziergang über die Grenze in Saarbrücken zeigt, wie heute die Kontakte beider Länder aussehen, und gibt Hoffnung, dass auch zwischen Israel und Palästina friedliche Grenzen und Kontakte möglich sind

- Besuche in Luxemburg, Schengen und Straßburg – die Europäischen Institutionen als Ergebnisse des Zusammenschlusses der Staaten und des Falls der Grenzen in Europa – die friedliche Zusammenarbeit früher verfeindeter Länder in Europa weckt Hoffnung, dass dies auch zwischen Israel und Palästina möglich sein kann

- Gemeinsame Diskussionen, sportliche und gesellschaftliche Veranstaltungen sowie Möglichkeiten gemeinsamer Freizeit runden das Programm ab – sie bringen den Kindern und Jugendlichen sowie weiteren eingeladenen Gästen zusätzliche Gelegenheiten, für Israel und Palästina gleichermaßen Verständnis zu entwickeln.

Ein neues Projekt der Stiftung ist „dancing in Berlin“. Es lehnt sich an den Film „dancing in Jaffa“ mit Pierre Dulaine an. Ziel dieses Projekts ist, jüdische, muslimische und christliche Kinder – im Alter von 12 bis 14 Jahren in Berlin lebend – näher zueinander zu bringen und Vorurteile abzubauen.

Außerdem arbeitet die Talat-Alaiyan-Stiftung daran, ein internationales Netzwerk von Organisationen aufzubauen, die zur Überwindung von Vorurteilen und zur Förderung zwischenmenschlicher und religiöser Toleranz für die zukünftigen Generationen beitragen.

Unterstützen Sie das Wirken der Stiftung durch eine Spende!

Dr. Halima Alaiyan
Stiftungsgründerin und Vorstandsvorsitzende
www.talat-alaiyan.de
stiftung@talat-alaiyan.de
Bankverbindung:
Bank-1-Saar, IBAN: DE975919000000101496007,
BIC: SABADE5S

 

Dr. Halima Alaiyan