Jugendarbeit: Mittlerin von Hoffnung und Zuversicht

Quelle: magazin-forum.de | 19.01.2018

Dr. Halima Alaiyan Foto: Emmanuele Contini

Dr. Halima Alaiyan aus Palästina hat die Auswirkungen des Dauerkonflikts zwischen Israelis und Palästinensern am eigenen Leib erfahren. Mit der von ihr gegründeten „Talat-Alaiyan-Stiftung" fördert sie Begegnungen von jungen Palästinensern, Israelis und Deutschen und engagiert sich für den Frieden.

Ihre großen dunklen Augen leuchten, wenn sie von den Jugendbegegnungen erzählt. Menschen liegen Dr. Halima Alaiyan am Herzen. Besonders junge Menschen aus Israel und Palästina, die die Ärztin mit Jugendlichen in Deutschland zusammenbringt. Zwei Wochen lang haben Jugendliche beiderlei Geschlechts im Alter von 14 bis 18 Jahren die Möglichkeit, sich auf deutschem Boden kennenzulernen, Vorurteile zu überprüfen und neue Perspektiven zu entwickeln. „Wir laden maximal 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein. Aus Israel kommen zwei Gruppen: Die eine besteht aus jüdischen, die andere jeweils zur Hälfte aus christlichen und aus muslimischen Jugendlichen arabisch-palästinensischer Herkunft. Eine dritte Gruppe bilden muslimische und christliche Palästinenser aus den besetzten Gebieten. Als vierte Gruppe schließlich sind deutsche Jugendliche dabei", sagt Halima Alaiyan. Auf diese Mischung achte sie sehr.

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