Sind Muslime wirklich judenfeindlich?

Sind Muslime wirklich judenfeindlich?

Die westliche Propaganda zum Schutz von Israel wird inzwischen derart übertrieben, dass nicht nur die Muslime in der westlichen Welt darunter leiden müssen, sondern auch die Geschichte Europas auf den Kopf gestellt wird.

Im Jahr 2017 hat einer der Kronzeugen westlicher Islamhasspropagandisten namens Ourghi in der Frankfurter Rundschau behauptet, dass Muslime dazu erzogen werden würden, Juden zu hassen [1]. Im gleichen Jahr behauptete ein anderer Kronzeuge namens Toprak in der Zeit, dass Judenfeindlichkeit zum guten Ton unter Muslimen gehöre [2]. Immerhin wusste der renommierte ehemalige Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung, Wolfgang Benz, dass die verbreitete Judenfeindschaft historisch in Europa und im arabischen Nationalismus wurzelt, nicht aber im Islam selbst [3]. Solche differenzierten Betrachtungen gehen aber unter im Getöse der allgemeinen Propaganda, dass Antisemitismus ein Bestandteil des Islam sei. Selbst die öffentlich-rechtlichen Sender verbreiten neuerdings die These, dass Antisemitismus zunehmend von muslimischer Seite herstamme [4]. Angeheizt wird die Situation durch fragwürdige Apostel der Moral, die ihre Berühmtheit in die Waagschale werfen, um Hass gegen den Islam und die Muslime zu verbreiten. So behauptete der Modebaron Lagerfeld, dass Muslime die „schlimmsten Feinde“ der Juden seien [5]. Und der Zentralrat der Juden fordert von allen Verbänden der Muslime einen stärkeren Einsatz gegen Antisemitismus [6]. Das ist der gleiche Zentralrat, der so ziemlich jedes Verbrechen Israels rechtfertigt und sich bis heute von der Besatzung Palästinas nicht distanziert hat.

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