Israel verabschiedet umstrittenes "Nationalitätsgesetz"

Benjamin Netanyahu sprach von einem "Schlüsselmoment" in der Geschichte des Zionismus und des Staates Israel: Mit knapper Mehrheit hat das Parlament ein Gesetz durchgebracht, das arabische Israelis diskriminiert.

Trotz Protesten und stundenlanger Diskussionen unter den Abgeordneten hat das israelische Parlament das umstrittene "Nationalitätsgesetz" in der Nacht zum Donnerstag verabschiedet. Es soll den jüdischen Charakter des Landes stärken. 62 von 120 Abgeordneten stimmten dafür, 55 dagegen, wie israelische Medien berichteten. Der Rest war abwesend oder enthielt sich.

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Humus ist beliebtes essen aus Kichererbsen.

Gemeinsam Essen statt trennen ist die Bitte.
Lasst Israelis und Palästinenser gemeinsam an einem Tisch essen und leben. Beide haben das Recht auf Leben in Würde, Frieden und eigner Heimat.

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Benjamin Netanjahu in Berlin: Spiel mit dem Hass

Um für seinen rechten Kurs zu werben, konstruiert Netanjahu Muslime als Gegner Israels und Europas. Dabei sollte Israel ein plurales Land sein, das Menschenrechte wahrt.

Der Westjerusalemer Ofer Waldman kam 1999 nach Berlin als Mitglied des West-Eastern Divan Orchesters von Daniel Barenboim. Waldman promoviert an der Freien Universität Berlin und an der Hebräischen Universität Jerusalem und schreibt freiberuflich Hörspiele. Hier beschreibt er seine Gedanken anlässlich des Besuchs des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu in Berlin.

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Vorurteile abbauen, friedlich und mit Respekt miteinander und füreinander leben

Brief an Sponsoren

Im Islam gibt es keinen traditionellen Antisemitismus

Eine jüdische Familie mit Wasserpfeifen in Syrien, undatiert.
(Foto: Charles H. Phillips/The LIFE Images Collection/Getty

Und doch ist er heute in islamischen Länder weit verbreitet. Wie die Europäer den Judenhass in die Arabische Welt brachten. Gastbeitrag von Peter Wien

Heilige Schriften sind das, was Menschen aus ihnen machen, denn auch das Gotteswort will verstanden und gedeutet sein. Das gilt für antijüdische Aussagen, die sich im Koran finden, gleichermaßen. Nicht nur sogenannte Islamkritiker bezeichnen sie heute als antisemitisch, auch muslimische Hassprediger zitieren sie. Für die traditionelle Korandeutung ist dies ein neuartiger Missbrauch. Seit mehr als tausend Jahren mühen sich die Muslime, ihr Gotteswort als moralische und rechtliche Lehre anwendbar zu machen. Gelehrte beanspruchten das alleinige Recht auf Deutung. Demokratisch war dieses Vorgehen nicht, aber es garantierte, dass extreme, isolierte Deutungen wenig Chancen hatten.

Verse, die zu Gewalt gegenüber Juden aufrufen sind etwa eingebettet in Berichte über historische Ereignisse. Als der Prophet 622 von Mekka nach Medina auswanderte, schloss er ein Bündnis mit der Bevölkerung, das auch jüdische Stämme einschloss. Als diese der Überlieferung nach den Vertrag brachen, übten Muhammad und seine Anhänger Rache. Hass auf Juden in der frühislamischen Tradition entsprang der prekären Lage der Gemeinde, die in Konkurrenz zu gesellschaftlichen Gegnern stand. Nach diesem Verständnis war er situationsgebunden.

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Grußwort des Schirmherrn Ministerpräsident des Saarlandes Tobias Hans

Tobis HansTobias Hans
Ministerpräsident des Saarlandes

Jugendbegegnung der Talat-Alaiyan-Stiftung
Israel und Palästina – zwei Länder, in denen es aufgrund ihrer Geschichte immer wieder zu Konflikten kommt. Gerade in letzter Zeit hat sich der Konflikt beider Länder wieder zugespitzt und eine friedliche Lösung in weite Ferne gerückt. Dennoch gibt es Initiativen, die versuchen, die freundlichen Beziehungen zwischen Israelis und Palästinenser zu fördern. Dazu gehört die Talat-Alaiyan-Stiftung, die sich seit vielen Jahren intensiv um die Völkerverständigung zwischen israelischen, palästinensischen und deutschen Jugendlichen kümmert. Durch regelmäßige Jugendbegegnungen wurde der Dialog zwischen den Jugendlichen beider Länder, aber auch der Kontakt zu deutschen Jugendlichen gefördert und internationale Freundschaften ermöglicht. Die Stiftung fördert die Verständigung und Versöhnung zwischen den Ländern und regt viele junge Menschen dazu an, sich ihrer historischen Verantwortung nicht zu entziehen, sondern entschieden gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz einzutreten.

Gerne bin ich Schirmherr einer Initiative, die den Dialog zwischen jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft fördert und damit zur Verständigung der Völker beiträgt. Ich möchte der gesamten Stiftung und allen ehrenamtlichen Helfern meinen Dank und meine Anerkennung für ihre wertvolle Arbeit aussprechen und hoffe, dass es der Talat-Alaiyan-Stiftung auch in Zukunft gelingt, mit ihren internationalen Treffen neue Wege zur Annäherung zu gehen und bestehende Feindbilder abzubauen.

Vereinigte Arabische Emirate seit 46 Jahren unabhängig

Dr. Halima Alaiyan mit Aiman Mazyek, ZMD-Vorsitzender
Dr. Halima Alaiyan mit Aiman Mazyek, ZMD-Vorsitzender

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mit ihren knapp 9,3 Millionen Einwohnern bestehen aus sieben Emiraten. 1971 erlangten sie ihre Souveränität. Aus Anlaß des 46. Jahrestages der Staatsgründung lud Seine Exzellenz Botschafter Ali Abdullah Al Ahmed zu einem feierlichen Empfang ein.

Der Einladung folgten u.a. Bundestagsvizepräsident Dr. Hans-Peter Friedrich (CSU); Dr. Ralf Brauksiepe (CDU), den Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung; der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutschland e.V., Aiman Mazyek sowie Dr. med. Halima Alaiyan, die Gründerin der gemeinnützigen Talat-Alaiyan-Stiftung und den Verleger Dr. Walter Georg Olms an.

In seiner Rede erinnerte der Botschafter daran, dass der 1918 geborene und 2004 verstorbene Staatsgründer Zayid bin Sultan Al Nahyan „einen Traum verwirklicht hat. Damals konnten nur 20 % der Bevölkerung lesen und schreiben. Eine durchgehende Stromversorgung im ganzen Land suchte man vergebens. Seine Philosophie bestand aus drei Teilen. Punkt eins war, in die Menschen zu investieren. Der zweite Punkt befasste sich mit dem Aufbau des Landes. Der dritte Punkt lautete, anderen Menschen weltweit zu helfen.“ Um das Land schnell voran zu bringen und immer noch weiter zu entwickeln, hat man schon bei Staatsgründung Experten aus allen Ländern ins Land geholt. „Aus fast 200 Nationen stammen heute die in den Vereinigten Arabischen Emiraten tätigen Menschen. Sie haben auch die unterschiedlichsten Religionen, das belegt die große Toleranz, die bei uns auch anzutreffen ist.“

Der Botschafter erinnerte auch daran, dass der Tourismus eine immer größere Rolle für die VAE spielen. Die beiden sehr oft für ihren Komfort und ihre Zuverlässigkeit mehrfach prämierten Fluggesellschaften Emirates Airlines und Etihad sind in den VAE beheimatet. Jede Woche verzeichnet man 150 Flüge aus beiden Richtungen.

Letztes Jahr besuchten über 700.000 deutsche Touristen die VAE. Mehr als 10.000 deutsche Firmen haben sich in den sieben Emiraten niedergelassen. Das so gewinn einbringende Öl gilt schon lange nicht mehr als Einnahmequelle bis in alle Zeiten. „Bis 2050 wollen wir in dieser Region auf 44 % Sonnenenergieanteil kommen“, so der Botschafter. Das Wachstum soll weitergehen, auch dann, wenn man kein Öl mehr verkaufen kann. Daher wird man weiterhin im Sinne des Staatsgründers fortfahren. Im nächsten Jahr wird man würdig „den 100.

Geburtstages des Visionärs feiern, der nicht nur geträumt hat, sondern auch den Traum verwirklichte hatte.“ BT-Vizepräsident Friedrich betonte: „Es ist mir eine große Freude und Ehre, hier mit Ihnen feiern zu dürfen. Besonders angetan bin ich von den vier A Cappella-Sängern, die die beiden Nationalhymen uns dargeboten haben.“ Der CSU-Politiker sagte auch: „Wir Deutschen können sehr gut nachvollziehen, was es bedeutet, ein Land zu haben. Deutschland und die VAE beweisen auch, mit Föderalismus ist man erfolgreich.“ Er sprach auch an, dass beide Länder schon vor über 45 Jahren diplomatische Beziehungen aufgenommen haben. Das hat auch „dazu beigetragen, dass sich unsere Beziehungen großartig entwickelt haben. Jedes Flugzeug, dass zwischen Deutschland und den VAE und zurück verkehrt, sorgt dafür, dass sich unsere guten Beziehungen immer noch ein Stück verbessern.“

Erfreulich ist für ihn auch, das die Zahl der Touristen aus den VAE hierzulande Jahr für Jahr ansteigt. Für ihn als Bayern besonders wichtig: „Mittlerweile weiß jeder in den VAE, was das Münchener Oktoberfest ist. Die VAE sind eine Region der Superlative.

Fotocredit: VTN

Nächste Jugendbegegnung ist für November 2018 geplant

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Programm bei der Begegnung:
Berlin, Sachsenhausen, Saarbrücken, Verdun, Schengen-Luxemburg, Strassburg.

Die Gruppe besteht aus Mädchen und Jungen, Christen, Juden und Moslem, Israelis, Palästinenser und Deutsche. Zahl der Teilnehmer richtet sich nach der eingegangene Spende.

Spendenaufruf

Spendenaufruf

Israeltag - Wer macht mit im Orga-Team Israeltag?

Live-Stream Joint Israeli-Palestinian Memorial Day Ceremony 17.4.2018 Berlin

Live-Stream Joint Israeli-Palestinian Memorial Day Ceremony 17.4.2018 Berlin

Liebe interessierte Menschen,
auch dieses Jahr werden wir einen Live-Stream aus Tel Aviv von der Joint Israeli Palestinian Memorial Day Ceremony in Berlin zeigen.

Die Veranstaltung findet am 17.04. um 19:00 Uhr
in den Räumen des Bildungswerk​s​
Berlin der Heinrich Böll Stiftung (Sebastianstr. 21,10179 Berlin) statt. 
http://calendar.boell.de/de/event/joint-israeli-palestinian-memorial-day-ceremony

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Premiere im Deutsch-Jüdischen-Theater

Premiere im Deutsch-Jüdischen-Theater

von li. na. re.: Michael Schulz, Alexandra J. Frölich, Dr. med. Halima Alaiyan, Joachim Kelsch u. Andrea Kurmann nach der erfolgreichen Premiere

Bei der Premiere am 8. April ging das Deutsch-Jüdische-Theater (DJT) an seinen Gründungsort zurück. Bereits 2001 spielte man unter Leitung des unvergessenen Intendanten Dan Lahav im Theater Coupe. Es befindet sich am Fehrbelliner Platz in Berlin-Wilmersdorf. Als Dan Lahav 2016 verstarb, befand sich das DJT in unmittelbarer Nähe des Kudamms. Dort schloss es die Pforten und startete nunmehr mit aktiver Unterstützung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf im Coupe. Zur Premiere zeigte man das Werk „Benjamin-wohin?“ Die wahre Geschichte dieses Stück bietet allein schon genügend Stoff für eine eigene Aufführung.

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Aktuell

Dr. Halima Alaiyan mit Gründer der Graue Partei Michael Schulz in der Deutsch-Jüdische Theater am 8.4.2018

Sind Muslime wirklich judenfeindlich?

Sind Muslime wirklich judenfeindlich?

Die westliche Propaganda zum Schutz von Israel wird inzwischen derart übertrieben, dass nicht nur die Muslime in der westlichen Welt darunter leiden müssen, sondern auch die Geschichte Europas auf den Kopf gestellt wird.

Im Jahr 2017 hat einer der Kronzeugen westlicher Islamhasspropagandisten namens Ourghi in der Frankfurter Rundschau behauptet, dass Muslime dazu erzogen werden würden, Juden zu hassen [1]. Im gleichen Jahr behauptete ein anderer Kronzeuge namens Toprak in der Zeit, dass Judenfeindlichkeit zum guten Ton unter Muslimen gehöre [2]. Immerhin wusste der renommierte ehemalige Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung, Wolfgang Benz, dass die verbreitete Judenfeindschaft historisch in Europa und im arabischen Nationalismus wurzelt, nicht aber im Islam selbst [3]. Solche differenzierten Betrachtungen gehen aber unter im Getöse der allgemeinen Propaganda, dass Antisemitismus ein Bestandteil des Islam sei. Selbst die öffentlich-rechtlichen Sender verbreiten neuerdings die These, dass Antisemitismus zunehmend von muslimischer Seite herstamme [4]. Angeheizt wird die Situation durch fragwürdige Apostel der Moral, die ihre Berühmtheit in die Waagschale werfen, um Hass gegen den Islam und die Muslime zu verbreiten. So behauptete der Modebaron Lagerfeld, dass Muslime die „schlimmsten Feinde“ der Juden seien [5]. Und der Zentralrat der Juden fordert von allen Verbänden der Muslime einen stärkeren Einsatz gegen Antisemitismus [6]. Das ist der gleiche Zentralrat, der so ziemlich jedes Verbrechen Israels rechtfertigt und sich bis heute von der Besatzung Palästinas nicht distanziert hat.

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-------- Einladung zum Neujahrsempfang der DVAG am 23. Januar --------

Berliner Geograph/innen-Neujahrsempfang 2018
am Dienstag, den 23. Januar 2018
um 19.00 Uhr

in die Räumlichkeiten des
Architekten- und Ingenieurvereins Berlin
Bleibtreustr. 33, 10707 Berlin

Einladung [PDF]

Jugendarbeit: Mittlerin von Hoffnung und Zuversicht

Quelle: magazin-forum.de | 19.01.2018

Dr. Halima Alaiyan Foto: Emmanuele Contini

Dr. Halima Alaiyan aus Palästina hat die Auswirkungen des Dauerkonflikts zwischen Israelis und Palästinensern am eigenen Leib erfahren. Mit der von ihr gegründeten „Talat-Alaiyan-Stiftung" fördert sie Begegnungen von jungen Palästinensern, Israelis und Deutschen und engagiert sich für den Frieden.

Ihre großen dunklen Augen leuchten, wenn sie von den Jugendbegegnungen erzählt. Menschen liegen Dr. Halima Alaiyan am Herzen. Besonders junge Menschen aus Israel und Palästina, die die Ärztin mit Jugendlichen in Deutschland zusammenbringt. Zwei Wochen lang haben Jugendliche beiderlei Geschlechts im Alter von 14 bis 18 Jahren die Möglichkeit, sich auf deutschem Boden kennenzulernen, Vorurteile zu überprüfen und neue Perspektiven zu entwickeln. „Wir laden maximal 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein. Aus Israel kommen zwei Gruppen: Die eine besteht aus jüdischen, die andere jeweils zur Hälfte aus christlichen und aus muslimischen Jugendlichen arabisch-palästinensischer Herkunft. Eine dritte Gruppe bilden muslimische und christliche Palästinenser aus den besetzten Gebieten. Als vierte Gruppe schließlich sind deutsche Jugendliche dabei", sagt Halima Alaiyan. Auf diese Mischung achte sie sehr.

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Zusammenleben in Frieden - Israelis und Palästinenser

Buchvorstellung in der Ägyptische Botschaft von Raed Saleh Vorsitzender der SPD Fraktion Berlin, "ICH DEUTSCH"

Raed Saleh

Jugendbegegnung 2018

Nächste Jugendbegegnung zwischen Israelis, Palästinenser und deutsche Jugendliche ist geplant für die Zeit 30.03.- 10.04.18 in Berlin, Saarbrücken, Verdun und Luxemburg.

Bitte um Ihre finanzielle Unterstützung.
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Danke!

Mein Herz tanzt

Ein Film für alle Menschen, Politiker und Gross Mächte die von Demokratie, Menschenrechte und Würde reden. Für alle Menschen die in Israel und besetzte Gebiete leben, die Nachfolger zweier Brüder!

Danke an allen in dem Film, Regisseur und Produktion.
Ich hoffe mein Deutschland setzt sich für allen Menschen in Israel gleich ob Juden Christen oder Moslems. Danke

VIDEO

Brennpunkt Palästina

Brennpunkt Palästina

Frank Barat hat für dieses Buch zwei Professoren (Chomsky und Pappé) zusammengebracht, die Geschichte, Gegenwart und Zukunft Palästinas im direkten Gespräch erörtern. Sie sind sich keineswegs in allen strittigen Fragen einig und führen eine konstruktive Diskussion. Gemeinsam ist ihnen der Versuch, die Perspektive auf den Konflikt zu verändern, alte Vorstellungen aufzubrechen, den Sprachgebrauch zu hinterfragen und zu verändern – die Semantik als bildendes Werkzeug für einen Wandel zu begreifen und zu nutzen. Es geht um die Frage nach Lösungen und Hindernissen.

»Es gibt nicht viele Intellektuelle, die mit ihren Kommentaren zum Nahostkonflikt eine Debatte oder ein Medienecho auslösen. Noam Chomsky, Urgestein der Linguistik und einer der bekanntesten politischen Denker der Gegenwart, gehört dazu, ebenso Ilan Pappé, der als ›mutigster und unbestechlichster Historiker Israels‹ bekannt ist, wie ihn einmal die britische Tageszeitung ›The Independent‹ bezeichnete. [...] Noam Chomsky und Ilan Pappé machen deutlich, dass der Status quo im Nahen Osten nicht mehr haltbar und Aktivismus mittlerweile zur Pflicht geworden sei – und zwar auf internationaler Ebene. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt, wo in Israel eine der rechtsextremsten Regierungen überhaupt an die Macht gewählt und die Zwei-Staaten-Lösung mehr oder weniger für tot erklärt wurde, sind solche Appelle wichtiger denn je.« Emran Feroz, nd, 24. Juni 2016

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Wir wollen Frieden! Das reicht!

Töte zuerst
Der israelische gehimdienst Schin Bet | tagesschau24

Der Schin Bet ist der Inlandsgeheimdienst Israels, zuständig für die innere Sicherheit Israels und der seit 1967 besetzten Gebiete, nämlich das Westjordanland und Gaza. Erstmals treten alle sechs ehemaligen Schin-Bet-Chefs vor die Kamera und berichten offen über ihre Arbeit - über Erfolge und Niederlagen, darüber, wie sie den Sicherheitsapparat nach dem Sechstagekrieg aufbauten und zu einem der ausgeklügeltsten Überwachungssysteme der Welt machten. Sie sprechen über gezielte Tötungen von Palästinenserführern, über Bombenabwürfe auf Gaza, aber auch über den Terror ultraorthodoxer Juden, die den Tempelberg sprengen wollten.

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هذه الصور عن فلسطين لا تريد إسرائيل أن يراها العالم

Die Ethnische Suberung Palstinas - Ilan Pappe

Palestina / Israel

Fußballspiel zwischen Australien und Palaestina 1939

Interview mit Peter Altmaier

Interview mit Peter Altmaier

Ein Geschenk an Israel und Palästina

"Friedenstauben" wir sind Geschwister!

ein Geschenk an Israel und Palästina -

Pierre Dulaine and Tal

Freunde von Neve Shalom – Wahatal Salam e.V. - Zwischeninformation 03.06.2016

Abschlussfeier Dancing in Saarbrücken am 4. März 2016

Vielen Dank an die Schirmherrin, an Chef der Staatskanzlei, an Pierre Dulaine, allen Beteiligten, Sponsoren und Helfern.

Abschlussfeier Dancing in Saarbrücken am 4. März

Tal ist Gast aus Israel gehörte zu der erste Jugendbegegnung der Stiftung 2004 heute in der Journey auf Einladung der Stiftung.

Abschlussfeier Dancing in Saarbrücken am 4. März

Dancing in Saarbrücken - 3. März

ANERKENNUNGSURKUNDE

ANERKENNUNGSURKUNDE

Besuch der Tanzschule Saar05 von Schirmherrin Ministerpräsidentin Frau Kramp-Karrenbauer und Chef der Staatskanzlei Jürgen Lennartz

Talat-Alaiyan-Stiftung und Pierre Dulaine in Lebach Flüchtlingslager im Saarland, eine kleine Freude für die Kleinen

Besuch bei Oberbürgermeisterin Charlotte Britz in Saarbrücker Rathaus

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz, Pierre Dulaine und Dr. med. Halima Alaiyan

Pierre Dulaine and Yvonne Marceau - "Pygmalion and Galatea"

Pierre Dulaine and Yvonne Marceau - Pygmalion and Galatea 1983

Dancing in Saarbrücken 2016 Flyer

Dancing in Saarbrücken 2016 Flyer

Tango mit Mister Dulaine

saarbruecker-zeitung.de

Warum ein Weltstar aus New York Saarbrücker Teenagern fünf Wochen lang das Tanzen beibringt

Die Stiftung einer Saarbrückerin hat es möglich gemacht: Ein Tanzprofi kommt extra aus New York angereist und erteilt Schülern Unterricht. Ein Ziel, das die Stiftung damit verfolgt: Feindbilder und Vorurteile abbauen.

„Bevor man miteinander tanzt, muss man sich erst einmal begrüßen“, erklärt Pierre Dulaine. Doch wie die Jungs an den Mädchen vorbeihuschen, das gefällt dem vierfachen Standard-Tanzweltmeister noch gar nicht. „Ihr müsst ordentlich die Hand geben, nicht wie ein toter Fisch, und dem anderen dabei in die Augen gucken“, befiehlt der 71-Jährige und lässt die giggelnde und tuschelnde Rasselbande gleich nochmal antreten. Dulaine ist eigens aus New York angereist, um Saarbrücker Teenagern, deren Eltern aus vielen Herkunftsländern stammen, Paartanz beizubringen. Fünf Wochen lang wird der Altmeister, der mit seinen Dancing Classrooms schon 500 000 Menschen in aller Welt unterrichtet hat, Siebt- und Achtklässlern dreier Saarbrücker Gemeinschaftsschulen zeigen, wie man's macht.

[Weiterlesen]

Weltberühmter Tanzlehrer zeigt Schülern die Klassiker

Saarbrücker Zeitung - 06.02.2016

Saarbrücker Zeitung - Weltberühmter Tanzlehrer zeigt Schülern die Klassiker

Eine kleine Freude von der Talat-Alaiyan-Stiftung für Lebach Kinder

Pierre Dulaine mit Flüchtlingskinder in Lebach/ Saarland

Dancing in Saarbrücken 31.01.- 4.03.2016

Schirmherrin Ministerpräsidentin des Saarlandes Frau Annegret Kramp-Karrenbauer Einladung zu Abschlussfeier am 04.3. 16 um 19 Uhr in
Tanzsport Saar 05 Strasse des 13.Januar, 66121 Saarbrücken

Dancing in Saarbrücken 2016 [PDF]

Dancing in Saarbrücken mit Pierre Dulaine und Talat-Alaiyan-Stiftung hat am 31.1.2016 in Saarbrücken begonnen

Dancing in Saarbrücken 2016 mit Pierre Dulaine organisiert von der Talat-Alaiyan-Stiftung

Dancing in Saarbrücken 31.1.-4.3.2016 in Saarbrücken ist ein Projekt der Talat Alaiyan Stiftung für Kinder des Saarlandes, Juden,Christen und Moslem für ein friedliches Leben mit einander ohne Vorurteile Hass oder Polarisierung.

Ein Leben in Würde, Respekt und Gleichheit unabhängig von Religion oder Herkunft. Schirmherrin ist die Ministerpräsidentin des Saarlandes.

Programm:
30.01.2016 Ankunft Pierre Dulaine aus NY in Saarbrücken
31.01 Treffen Eltern und Kindern sowie aller Beteiligten um 15 Uhr in der Tanzschule, Saar 05, Strasse der 13 Januar, 66121 Saarbrücken.
01.02. Tanzprobe von 15-17:00 Uhr
03.02. Tanzprobe von 15-17:00 Uhr
05.02. Tanzprobe von 15-17:00Uhr
15.02. Tanzprobe von 15-17:00 Uhr
17.02. Tanzprobe von 15-17:00 Uhr
19.02. Tanzprobe von 15-17:00 Uhr
22.02. Tanzprobe von 15-17:00 Uhr
24.02. Tanzprobe von )15-17:00 Uhr
26.02. Tanzprobe von 15-17:00 Uhr
29.02. Tanzprobe von 15-17:00 Uhr
02.03. Tanzprobe von 15-17:00 Uhr
04.03. Abschlussfeier im Tanz Studio um 19 Uhr dazu sind alle Eltern,Freunde,Helfer,Sponsoren und jeder der sich für unsere Kinder und ihr friedliches Miteinander will und unterstützt.

Beteiligte Schulen:
Gemeinschaftschule Ludwigspark, Gemeinschaftschule Raspachtal, Gemeinschaftschule Bruchwiese und Flüchtlingskinder aus Lebach

SABRAH - Mein Leben in mehreren Welten

Als die Erzählerin 1966 nach Deutschland kommt, beherrscht sie die Landes-sprache nicht, sie schlägt sich mit Putzstellen durch und holt schließlich ihre drei Kinder aus einem Flüchtlingslager in Gaza nach. Sehr schnell wird die Allein¬erziehende zur anerkannten und erfolgreichen Medizinerin. Es ist die Geschichte der Autorin Halima Alaiyan.

Während sie sich nach der Zeit in der Klinik mit einer Praxis niederlässt, lernt die Erzählerin eine junge Frau kennen, zu der sie sich sofort hingezogen fühlt. Das Buch erzählt die dramatische Geschichte dieser Frau, die ihr im Saarland begegnet und die Erzählerin sehr an sich selbst erinnert. Nur (deutsch: das Licht) stammt ebenfalls aus Palästina. Was die Erzählerin zunächst nicht weiß: Nur muss in Deutschland ein archaisches Leben führen, denn ihre Familie ist der arabischen Tradition verhaftet: Kein Kontakt zu Freundinnen, schon gar nicht zu Männern. Schließlich wird sie noch vor dem Abitur zur Familie des Vaters nach Ägypten geschickt, damit sie die dortigen Werte verinnerlicht. Sofort nach ihrer Rückkehr vermutet ihr Bruder, sie sei keine Jungfrau mehr und will sie erschießen lassen. Später kommt noch ein Giftanschlag hinzu, den sie nur knapp übersteht. Wochenlang liegt sie im Koma.

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Begegnung 2016

Talat Alaiyan 2016

Die Stiftung ist in der Planung und Organisation "Dancing in Berlin" und "Dancing in Saarbrücken" fürs Jahr 2016. Wir bitten alle Interessierte Eltern und Kinder (Juden, Christen, Moslim) mit israelischen, palestinänsichen und deutschen Hintergrund die an dem Projekt teilnehmen möchten, sich zu melden. [KONTAKT]

Wir bitten um finanzieller und persönlischer Unterstützung!

Quo vadis Israel? Quo vadis Palästina?

Seit Wochen eskaliert die Gewalt in den Palästinensischen Gebieten und in Israel. Seit Anfang Oktober sind mindestens 64 PalästinenserInnen und neun Israelis getötet worden, viele Hundert wurden verletzt und verhaftet. Menschen auf beiden Seiten der Mauern und Zäune leben in Angst und fragen sich, ob eine dritte Intifada bevorsteht. Deeskalation ist das Gebot der Stunde, doch die Wiederherstellung des Status quo wird kaum aus der Krise führen. Denn solange keine gerechte Lösung für den palästinensisch-israelischen Konflikt gefunden wird, die ein Ende der Besatzung, Freiheit und Selbstbestimmung der PalästinenserInnen zur Grundlage hat und die Sicherheit aller Menschen in Israel und Palästina gewährleistet, sind Gewalt und die Erosion demokratischer Grundwerte auf beiden Seiten vorprogrammiert. Katja Hermann, Leiterin des Regionalbüros Palästina der Rosa-Luxemburg-Stiftung, und Tsafrir Cohen, Leiter des Israel-Büros der Stiftung, zeichnen die innerisraelischen und -palästinensischen Diskurse nach und fragen nach Lösungsansätzen.

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“Wir waren unser Leben lang Zionisten. Hier die Gründe, warum wir uns entschlossen haben, die Boykott-Bewegung zu unterstützen.”

Sie haben es auf die Meinungsseite der Washington Post geschafft: Steven Levitsky, Professor für Politologie an der Harvard University und Glen Weyl, assistant professor für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften an der University of Chicago. Sie sind Zionisten und unternehmen es trotzdem, Israel wegen seiner Besatzungspolitik zu kritisieren und offen zum Boykott Israels aufzurufen.

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Eine Bitte an Heinrich Heine:

die nachricht

lieber heinrich heine!
. . . und wenn es wahr ist
und du noch wie wir im exil,
so schreib doch bitte, zu guter letzt
ein kleines lied von uns,
im einundzwanzigsten jahrhundert,
wir völker, die vom kriege
westwärts auf der flucht . . .

du wirst es nicht bedauern,
das will ich dir beteuern . . .
viel zeit gewährt mir nicht,
das sinkend floß im sturm . . .
für diese letzte flaschenpost . . .
aus meinem tagebuch lass dir berichten:

". . . im kaltnacht der orangenblüten
flüchteten wir durch
unwegsamen wüsten, durstend
nach salzigen
und stürmischen gewässern,
die uns in ihren dunklen tiefen zogen . . .
und unsere kinder die wir in den fluten trugen
konnten wir nicht stillen . . .
leblos leise strandeten die körper
lieblos abgestoßen von der freiheit
an den ufern . . . ferner länder . . ."

Talat-Alaiyan-Stiftung kämpft für das Leben beide Staaten und beide Völker in Frieden, Heimat , Demokratie ,Gleichheit und Sicherheit, für Juden+Christen+Moslem

www.palaestina-portal.eu

1990 - 2015: 25 JAHRE ELSE-LASKER-SCHÜLER-GESELLSCHAFT

XXI. ELS-FORUM
20. – 22. NOVEMBER 2015 IN WUPPERTAL

Schirmherrschaft: Jeanine Meerapfel, Präsidentin der Akademie der Künste, Berlin

Mehr Info

DAMIT AUS MENSCHEN NICHT FLÜCHTLINGE WERDEN

Aufruf der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft zur Unterstützung der Hilfe vor Ort zu Gunsten von Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte e.V.

Das Elend der Flüchtlinge, die nach Europa wollen, klagt UNS an und fordert UNSERE Hilfe ein. WIR können, wollen und dürfen nicht mehr länger unseren Kontinent zu einer Festung ausbauen, sondern müssen - neben der Aufnahme der Flüchtlinge, die in höchster Not ein europäisches Land erreicht haben - in den Herkunftsländern der heutigen Flüchtlinge menschenwürdige Bedingungen schaffen. Ohne Kriege, Umweltzerstörung, Ausbeutung und moderne Sklaverei. Damit niemand mehr seine Heimat verlassen und unter unmenschlichsten Bedingungen um sein Überleben kämpfen muss. Tausende von deutschen Intellektuellen haben während der Nazi-Diktatur Zuflucht in anderen Ländern gefunden. Auch sie waren Flüchtlinge. Wie die malende Dichterin Else Lasker-Schüler. 1933 vertrieben aus Deutschland, verschmäht in der Schweiz und vor 70 Jahren in Jerusalem gestorben.

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